Kapitän Nicolas Hausammann mit zwei seiner acht Zähler im dritten Viertel.

Enttäuschende Auswärtspleite in Genf

26.10.2016 17:08 von Nicolas Hausammann

Mit 71:57 verlieren die Dragons das erste Aufeinandertreffen mit dem Erzrivalen aus Genf. Enttäuschen war dabei weniger das Ergebnis als das Auftreten der Dragons – der Kampfgeist blieb nämlich zuhause in der Drachenhöle.

Enttäuschte Gesichter waren nicht lange zu sehen auf der Dragons-Bank nach der Schluss-Sirene. Schliesslich wusste jeder Einzelne, dass die Niederlage an nur einer einzigen Sache festzumachen war: Effort! Die Aigles wollten diesen Sieg unbedingt nach dem Spielabbruch beim Vorsaisonturnier in Fribourg. Die Dragons waren in Unterbesetzung nicht bereit alles dafür zu geben einen Auswärtssieg zu erkämpfen. Bezeichnend dafür war nicht einmal nur das letzte Viertel in welchem der amtierende Double-Champion mit 27 zu 7 unterging. Die uninspirierte Lethargie zog sich durchs gesamte Match hindurch.

Kurzes Zwischenhoch reichte nicht
Dennoch im Dritten Viertel sah es nach harzigem Start und einem vier Punkte Rückstand zur Halbzeitpause so aus, als ob die Mannen von Coach Gregor Konda die Partie mit ihrer ganzen Erfahrung in den Griff kriegen würden. Das Zusammenspiel von Schwan Wahab auf dem Flügel und Nicolas Hausammann auf der Point Guard Position funktionierte wie am Schnürchen. So erzielte der Captain auf Zuspiel von Wahab mit Würfen aus der Mitteldistanz acht Punkte im Dritten Spielabschnitt. Dies öffnete natürlich auf der anderen Seite die Tore für Center Matthias Suter, der aus der Zone nachlegte mit ebenfalls acht Zählern. In der Defense wurde endlich besser gearbeitet als zu Beginn der Partie. Nachlässigkeiten gegen Schluss des Viertels liessen jedoch die Aigles wieder etwas aufkommen. Mit 12 zu 20 ging das Viertel an die Zentralschweizer, sodass die Fahrtrichtung stimmte, ging man doch mit einer knappen 50 zu 44 Führung in die Pause.

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Die Drachenhöhle war unüberwindbar für die Rebels

Kantersieg nach Kaltstart

16.10.2016 21:08 von Nicolas Hausammann

Nach zwei Spieltagen in der Rollstuhlbasketball NLA zeigt die Tabelle ein gewohntes Bild. Die Dragons vorneweg – und wie. In der zweiten Partie gegen die St. Gallen Rolling Rebels dominierte der Schweizermeister aus der Zentralschweiz das Geschehen mit 30:90.

Die St. Galler starteten furios mit sechs Punkten in Folge setzten sie sich schnell 6 zu 2 ab. Dies lag vor allem an der schlechten Chancenverwertung des Schweizermeisters. Gleich reihenweise scheiterten Hausammann und Suter aus besten Wurfpositionen. Die heimischen Rebels nutzten den so entstandenen Platz für ihre Gegenangriffe und zeigten sich sicher im Abschluss. Dann setzten die Drachen aber erstmals zu einem ihrer gefürchteten «Runs» an. Sie gingen über das 6:4 von Suter durch einen Korberfolg mit verwandeltem Foul-Freiwurf 6:7 in Führung. Dennoch liessen sich die St. Galler nicht unterkriegen und blieben bis auf 14:17 Punkte am Schweizermeister dran.

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